Weidemann Pigorsch
 
Die Anwälte
Prof. Dr. Jürgen Weidemann

Prof. Dr. Jürgen Weidemann
Rechtsanwalt · Notar a. D.
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Arbeitsgebiete:
 • Arbeitsrecht
 • allgemeines Zivilrecht
 • Wirtschafts- und Steuerstrafrecht

Sprachen:
Englisch, Französisch, Spanisch

Beruflicher Werdegang
Studium in Lausanne, Tübingen und Bonn.

Von Dezember 1969 bis Ende 1971 Tätigkeit in der Finanzverwaltung, als Regierungsrat ausgeschieden.

1972 Promotion Universität Bonn.

Seit 1972 Zulassung als Rechtsanwalt,
von 1990 - 2010 als Notar tätig.

Fachanwalt für Arbeitsrecht seit 1989.

Lehrtätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum seit 1989 mit Schwerpunkt Wirtschafts- und Steuerstrafrecht.

Seit 1998 Privatdozent an der Ruhr-Universität Bochum mit der venia legendi für die Gebiete Straf- und Strafprozessrecht.

Seit 2004 außerplanmäßiger Professor.
 
Zahlreiche Veröffentlichungen im Straf-, Strafprozessrecht, Steuerstrafrecht und Arbeitsrecht, siehe Juris-Datenbank.

Zum Beispiel:

Der Tatbestand des § 370 Abs. 1 Nr. 3 AO: PStR 2016, 219

Der EuGH und die Sprache: wistra 2016, 209

Zur Tabaksteuer: Der BGH sollte nicht das Handtuch werfen: PStR 2016,121

Verkürzung der Tabaksteuer: Praxis Steuerstrafrecht (PStR) 2016, 67

Das renitente Landgericht: Zeitschrift Strafverteidiger, Heft 2/2016

Nationales Strafrecht vor den Schranken des EuGH: wistra, Heft 2/2016

Cum-ex-Dividendengeschäfte nicht strafbar: Betriebsberater 2014, Seie 2135

Zur Bußgeldkompetenz des EuGH: wistra 2014,121

Zum Vorlagebeschluss des Bundesfinanzhofs zum TabStR, an den Europäischen Gerichtshof: wistra 2013, 422 (mittlerweile erledigt durch die Entscheidung des EuGH vom 3.7.2014, C-165/13, worin allerdings die Vorlagefrage des BFH nicht beantwortet wird. Der BFH wollte wissen, ob eine Regelung aus dem Tabaksteuerrecht (wie sie der Bundesgerichtshof im Gegensatz zum BFH versteht) europarechtswidrig ist. Der EuGH antwortet, dass die Auslegung des BFH europarechtskonform ist, sagt nicht, dass die BGH-Auslegung europarechtswidrig ist, gibt also den Ball an die innerstaatliche deutsche Rechtsprechung zurück nach dem Motto: klärt das unter euch. Dank dieses delphischen Orakelspruchs haben wir eine Divergenz zwischen BFH und BGH. Die Anrufung des gemeinsamen Senats der obersten Bundesgerichte ist allerdings nicht gefordert, dazu Wistra 2014, 433. Als letzter Akt die "Basta-Entscheidung" des BFH, vgl. April-Heft 2015 der Zeitschrift für Zölle und Verbrauchsteuern.

 

Aus dem Zollstrafrecht: Unrichtige Angaben in der CN-Erklärung strafbar?
Praxis Steuerstrafrecht, 2013, 188

Zur Aussetzung des Steuerstrafverfahrens: Strafverteidiger 2013, 379

Der arabische Einfluß auf das Steuerrecht unserer Zeit (Erinnerung an Willy
Cohn):
wistra 2013, 135

Anfechtbarkeit der Fristsetzung nach § 371 III AO? wistra 2012, 332

Tabaksteuerstrafrecht: wistra 2012, 1 und 49

Zur Sterbehilfe-Entscheidung des Bundesgerichtshofs: GesR 2012, 15

Strafbare Beeinflussung der Betriebsratswahl: Praxis Steuerstrafrecht 2011, 14


Mitglied der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht.

 



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